Nicht nur gesund, auch sicher müssen wir bleiben

In der aktuellen Situation ist das Bedürfnis nach Information und Hilfe so groß wie selten zuvor. Das bringt in manchen Menschen offenbar die kriminelle Energie zum Überkochen.. Denn wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) in letzter Zeit beobachten muss, steigen die Cyberangriffe auf Unternehmen und Bürger in Zeiten der Corona Pandemie stark an.

Immer mehr falsche Webseiten, bspw. um Soforthilfegelder zu beantragen, kursieren im Netz. Seiten, die mit Informationen zur Pandemie locken und Nutzer auffordern, Software zu installieren, machen die Runde. Einmal installiert, spioniert diese Software ihr heimisches System aus, um beispielsweise Bankdaten abzufangen und für kriminelle Aktivitäten zu nutzen. Zudem werden in falschen Onlineshops Schutzkleidung und Atemmasken angeboten, die dann jedoch nie geliefert werden.

Wir müssen Dich daher dringend bitten, in diesen Zeiten NOCH vorsichtiger zu sein als ohnehin schon. Die Gefahren im Internet sind nicht zu unterschätzen und die Schäden enorm. Das BSI hat in seiner Pressemitteilung dargestellt, was für Gefahren aktuell akut sind und wie Du dich dagegen schützen kannst!

Auch die Bundesagentur für Arbeit warnt laut einer aktuellen Pressemitteilung vor betrügerischen E-Mails im Zusammenhang mit Kurzarbeitergeld. Derzeit erhalten Unternehmen bundesweit E-Mails unter der Mailadresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de. Hierbei werden Daten zum Unternehmen und der Beschäftigten abgefragt. Eine Telefonnummer sei nicht angegeben. Die Bundesagentur für Arbeit stellt klar, dass sie nicht der Absender dieser E-Mails ist. Außerdem fordere sie Arbeitgeber nicht per Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.

In diesem Sinne: Bleib bitte (wortwörtlich) virenfrei!