Datenschutz ist ein Thema, welches – spätestens seit der DSGVO – viele Unternehmen beschäftigt. Einige jedoch mehr als andere, wie man an einer erneuten Millionen-Strafe merkt. Das Unternehmen 1&1 muss eine Strafe in Höhe von 9,55 Millionen Euro zahlen, berichtet Spiegel Online. Dies begründete der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Ulrich Kelber, mit unzureichendem Datenschutz beim Authentifizierungsverfahren. So war es Kunden möglich, nur mit dem Geburtsdatum und dem Namen eines fremden 1&1 Kunden weitere Auskünfte über diesen zu erhalten.

Vor ein paar Wochen haben wir bereits über den Fall der Deutsche Wohnen berichtet. Der Konzern wurde Anfang November zu einer Strafe über 14,5 Millionen Euro verurteilt, ebenfalls wegen Missachtung der DSGVO. Dagegen ging dieser allerdings juristisch vor, was nun auch 1&1 vorhat.