Cyber Bedrohung durch verlegte Anmeldedaten: Darum ist jetzt digitale Entrümpelung Pflicht
Alte oder inaktive Accounts sind die schlummernden Sicherheitslücken Ihrer IT – und locken Cyberkriminelle an. Es ist an der Zeit, sie zu schließen, bevor es zu einer ernstzunehmenden Cyber Bedrohung führt.
Verborgene Gefahr und Cyberbedrohung: Vergessene Logins als Angriffspunkte
Wie viele Konten sind in Deiner Organisation aktiv, und wie viele schlafen in den Datenbeständen Deiner Systeme?
Was im privaten Bereich schon heikel ist, ist im geschäftlichen Einsatz katastrophal: Verwaiste Logins, Test-Accounts und ungenutzte Cloud-Services sind meist schwach gesichert, werden nie entfernt und locken die Cyber-Kriminellen an.
Daten belegen die Dimensionen: Im Durchschnitt speichert laut Schätzungen jeder einzelne Nutzer etwa 170 Passwörter. Viele davon sind bereits kompromittiert oder haben nie die nötige Sicherheit hergegeben. Natürlich stellt das ein Leckerbissen für Hacker dar.
Warum vergessene Accounts besonders gefährlich sind
Was viele Unternehmen unterschätzen: Alte und inaktive Accounts sind nicht nur „überflüssig“, sondern stellen ein akutes Sicherheitsrisiko dar. Sie werden oft über Jahre hinweg nicht überprüft, behalten veraltete Passwörter oder umgehen sogar moderne Sicherheitsmechanismen wie Multi-Faktor-Authentifizierung. Genau das macht sie für Angreifer besonders attraktiv.
Während aktive Nutzerkonten regelmäßig genutzt und dadurch indirekt überwacht werden, bleiben verwaiste Zugänge häufig völlig unbemerkt bestehen. Es gibt keine Login-Aktivität, keine Passwortänderungen und oft auch keine Verantwortlichen mehr. Für Cyberkriminelle sind solche Accounts daher ideale Einstiegspunkte, um sich unbemerkt Zugriff auf Systeme zu verschaffen und sich innerhalb der IT-Infrastruktur weiter auszubreiten.
Besonders kritisch wird es, wenn diese Zugänge mit erweiterten Berechtigungen ausgestattet sind oder Zugriff auf sensible Daten haben. Ein einziger kompromittierter Alt-Account kann ausreichen, um weitreichende Schäden zu verursachen – von Datenverlust über Systemausfälle bis hin zu gezielten Angriffen auf Unternehmensprozesse.
Wie Cyberkriminelle kompromittierte Passwörter nach längerer Zeit wiederfinden und nutzen
Inaktive oder nicht ausreichend geschützte Social Media-Profile sind die perfekten Angriffsziele.
Cyberkriminelle nutzen verschiedenste Methoden um Accounts zu knacken:
- Credential Stuffing: Gestohlene und gecrackte Logindaten aus alten Datenlecks werden vielfältig – also z. B. auf hunderten Webseiten – eingesetzt.
- Infostealer-Malware: Gefährliche Software, die lokale in Browsern oder Passwortbüchern gespeicherte Passwörter absucht.
- Brute Force: Hacker probieren eine Vielzahl an Passwörtern – bei einfachen Kombinationen meist im Handumdrehen.
- Brute Force: Der Angreifer testet unzählige Passwörter – bei simplen Kombinationen hat er im Nu Erfolg.
Ein passiver Zugang stellt also den Einstiegspunkt für Datenverluste, Identitätsdiebstähle oder Ransomware-Angriffe dar.
Das makellose Beispiel Colonial Pipeline (2021) demonstriert, wie verheerend die Konsequenzen sind – der Angriff wurde mit einem veralteten, nicht mehr verwendeten VPN-Account eingeleitet.
Nicht jeder möchte das hören, doch die Wahrheit ist: selbst kleine Fehler in der Sicherheit können große Probleme verursachen. Deshalb solltest Du die regelmäßige Kontoreinigung in den täglichen Ablauf integrieren!
Ständiges digitales „Aufräumen“ versperrt Angreifern den Weg durch offene Türen.
Aber das lässt sich kaum manuell bewerkstelligen: In großen Unternehmen bilden sich Tausende Accounts, vor allem wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen oder Projekte abgeschlossen werden.
Hier kommt das professionelle Identity & Password Management ins Spiel.
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Vergessene Logins stellen kein geringfügiges Problem dar; sie sind das schwächste Glied in der Kette Ihrer IT-Sicherheit.
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