Gefährliche Betrugsmaschen

Gefährliche Betrugsmaschen bei der Urlaubsbuchung

Die Urlaubssaison hat wieder begonnen. Nahezu jedes Bundesland hat derzeit Ferien und das wollen die meisten Familien und Paare ausnutzen. Warum auch nicht, der Urlaub letztes Jahr ist ja leider bei den meisten ins Wasser gefallen. Dieses Jahr gibt es allerdings ein anderes Problem. Da sich viele bei der Buchung auf die aktuellen Einreise- und Coronavorschriften fokussieren, nutzen Cyberkriminelle das „Abgelenkt-sein“ aus.

Wir wollen Dich aufklären und Dich davor bewahren, auf solche Betrugsmaschen hereinzufallen.

Die meisten Urlaubsbuchungen werden heutzutage über das Internet vorgenommen. Vor allem Dienste wie Airbnb oder booking.com werden immer öfter in Anspruch genommen. Doch genau auf solchen Plattformen lauern die meisten Betrugsmaschen.

1. Bezahlung außerhalb der Buchungsplattform

Diese Betrugsmasche zählt zu einer der beliebtesten Maschen, deswegen solltest Du hier besonders aufpassen. Stell Dir vor, Du findest ein perfektes Apartment für Deinen Urlaub. Es ist günstig, zentral gelegen und bringt sogar ein außergewöhnliches Feature mit sich. Auch das kann übrigens ein erstes Anzeichen für einen Betrug sein – aber dazu später mehr. Im nächsten Schritt versuchst Du den Verkäufer zu kontaktieren und das Apartment bzw. die Unterkunft zu reservieren. Der Verkäufer versucht hingegen Die Kommunikation und die Bezahlung auf eine andere Plattform zu verschieben. Das ist jedoch das erste Warnsignal. Es ist nämlich extrem wichtig, Bezahlungen über die gebuchte Plattform (wie Airbnb) abzuwickeln. Denn nur so erhältst Du im Schadensfall oder bei einem Betrug Dein Geld zurück.

Selbst Airbnb warnt seine Nutzer vor solchen Betrügern. Es wird einem sogar vom Anbieter wärmstens ans Herz gelegt, Verkäufer, die versuchen die Konversation umzulenken, direkt zu melden.

2. Außergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis

Schöne Apartments, Residenzen oder sogar ganze Villen mit Pool zu lachhaft niedrigen Preisen? Wie oben bereits erwähnt, kann sich ein solches Angebot schnell als eine böse Überraschung entpuppen. Wenn Du Dir also bereits bei dem Anschauen der Bilder denkst: „Das kann eigentlich gar nicht sein“, so solltest Du Dir zweimal überlegen, ob sich ein Reinfall rentiert. Zwar ist es in solchen Fällen schwierig herauszufinden, wann ein Angebot gefälscht ist, allerdings haben wir Dir hier ein paar Tipps herausgesucht, welche Dir helfen können, einer Betrugsmasche zu umgeben:

  • Informiere Dich über die aktuellen Preise von vergleichbaren Hotels oder Apartments. Sind die Preise deutlich teurer, so solltest Du von einer Buchung absehen.
  • Such nach dem Hotel oder Apartment und schau, ob Du die Bilder auf einer anderen Webseite bei einem anderen Anbieter findest. Oft ist es nämlich so, dass solche Bilder gerne geklaut werden.

3. Gefälschte Bewertungen

Ich glaube, dass wir mittlerweile alle mit diesem Thema vertraut sind. Trotzdem möchte ich das an dieser Stelle nochmal erwähnen: Achte unbedingt auf Bewertungen. Gibt es zu viele positive Bewertungen? Sind die Bewertungen ähnlich? Skeptisch zu sein, ist bei einer Urlaubsbuchung keine schlechte Sache. Prüfe lieber einmal zu oft, ob die Anzahl der Bewertungen zeitlich überhaupt einzuordnen ist.

4. Gefälschte Links

Du hast bestimmt schon mindestens einmal eine E-Mail mit einem vermeintlichen Angebot und einem Link als E-Mail bekommen. Solche Phishing-Kampagnen sind schon eine lange Zeit sehr verbreitet und verfolgen das Ziel, möglichst viele Informationen von den Opfern zu sammeln. Bei der Urlaubsbuchung bzw. -planung gibt es eine große Reichweite von klein bis groß. Aus diesem Grund haben es Cyberkriminelle, vor allem während des Sommerurlaubes, auf E-Mails mit großartigen Angeboten abgesehen.

Zwar sind die meisten E-Mail-Dienste mittlerweile in der Lage solche E-Mails herauszufiltern allerdings solltest Du trotzdem wachsam sein und den Link überprüfen, bevor Du draufklickst. Weitere Tipps und Tricks, wie Du Phishing-Mails erkennst, findest Du hier.

Tipps um Betrügern auf Plattformen wie Airbnb zu umgehen:

Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, dann solltest Du am besten nur nach Gastgebern und Unterkünften suchen, die den sogenannten Verifizierungsprozess abgeschlossen haben. Ein Betrüger wird sich wahrscheinlich niemals mit echten Dokumenten auf einer Plattform anmelden.

Zusätzlich hilft es, nach Gastgebern zu suchen, die den Superhost-Status haben. Das bedeutet nämlich, dass sie in der Vergangenheit einen ausgezeichneten Service geboten haben.

Deswegen unser Tipp an Dich: Auch wenn das Reisen zum Glück (auch wenn nur eingeschränkt) möglich ist, sollten wir wachsam sein.