KI-Anwendungen im Unternehmen. Effizienzsteigerung oder Gefahr?
Heutzutage ist KI ein fester Bestandteil in vielen Unternehmen und nicht ein Zukunftsthema, welches man erst einmal hinten anstellen kann. Warum? Zum einen, weil die KI Prozesse erleichtert, dementsprechend Zeit einspart und Routineaufgaben vereinfacht. Zum anderen, weil sie in fast allen Bereichen des Geschäftsalltags, wie Verwaltung, Kommunikation, Analyse oder Organisation, zum Einsatz kommt. Die Gründe für den Einsatz liegen irgendwo auf der Hand: Sie bietet Zeitersparnis und entlastet Mitarbeiter. Doch mit dieser Effizienzsteigerung gehen neue Gefahren einher. Unternehmen und ihre Mitarbeiter setzen immer häufiger KI-Tools unachtsam ein, wodurch enorme Sicherheitslücken, bspw. durch Datenverarbeitung, entstehen. Denn so können sensible Inhalte schnell in die falschen Hände geraten oder aber Entscheidungen automatisiert und ungeprüft übernommen werden.
Mit der Effizienzsteigerung gehen daher auch Risiken einher, die wir uns nun anschauen werden.
Wo arbeitet KI denn heute überall?
KI wird heutzutage selbstverständlich und oftmals unüberlegt privat und im Geschäftsalltag genutzt. Dabei reichen typische KI-Anwendungen von automatischer E-Mail-Sortierung, über Texterstellungen und Zusammenfassungen, bis hin zur Auswertung großer Datenmengen. Genauso oft finden KI-Anwendungen auch im privaten Alltag statt. Fragen beantworten, Streaming-Empfehlungen erhalten oder als Sprachassistent.
KI ist ein Bestandteil im Leben und arbeitet oftmals im Hintergrund mit. Doch genau dieser selbstverständliche Einsatz bringt Risiken mit sich.
Effizienz vs. Realität: Wo sind die Grenzen von KI-Anwendungen?
Beim Einsatz von KI geht ein wichtiger Punkt verloren: der menschliche Sinn. Denn KI arbeitet ausschließlich datenbasiert, regelbasiert und oftmals ohne Kontextverständnis. Dadurch können schnell Probleme und Risiken entstehen, wenn bspw. Daten unvollständig oder fehlerhaft sind und Ergebnisse einfach ungeprüft übernommen werden.
Der kritischste Punkt: Copy und Paste von vertraulichen Daten in KI-Systeme
Der riskante Aspekt an KI-Anwendungen ist die Weitergabe von vertraulichen Daten an KI-Systeme. Viele unterschätzen und wissen es aufgrund fehlender Awareness gar nicht, dass die eingegebenen Daten in KI-Systemen gespeichert und weiterverarbeitet werden können. Besonders sensible Inhalte sind dann bspw. Kundendaten, interne Dokumente oder Unternehmenszahlen.
KI-Anwendungen gibt es nicht erst seit gestern. Es ist wichtig, an diesem Punkt zu handeln und klare Regeln für den KI-Einsatz in Unternehmen zu definieren, um sichere Verarbeitungsumgebungen zu ermöglichen.
Aber nicht nur Daten, sondern auch Inhalte können manipuliert werden. Die Bezeichnung Deepfake impliziert dabei manipulierte Videos, gefälschte Stimmen oder scheinbar realistische Anweisungen, die Unternehmen in Gefahr bringen können. Die Risiken reichen dabei von Fehlentscheidungen, über Vertrauensverlust bis hin zu Reputationsschäden. Deshalb sollten Inhalte immer kritisch hinterfragt und auf Plausibilität geprüft werden.
Unsere 7 Hebel für mehr Sicherheit im Umgang mit KI und KI-Anwendungen
KI darf im Unternehmen eingesetzt werden, aber mit Vorsicht und mit Blick auf paar wichtige Faktoren.
- Moderne Sicherheitslösungen sind die Basis einer funktionierenden IT-Sicherheitsstrategie. Hersteller von IT-Sicherheitslösungen reagieren heutzutage schneller und verbessern die Produkte kontinuierlich weiter, um Bedrohungen zu minimieren.
- KI-gestützte Angriffserkennung hilft dabei, Bedrohungen zeitnah zu entdecken. Heutzutage sind viele Angriffe zu komplex und zu gefährlich, um von traditionellen Systemen rechtzeitig erkannt zu werden.
- Geschulte Mitarbeiter sind wahrscheinlich der zentrale Sicherheitsfaktor. Kennen die Mitarbeiter erst einmal die größten Risiken und sind dafür sensibilisiert worden, so kann Schlimmeres verhindert werden. Dafür gibt es ebenso eine einfache Lösung: Regelmäßige Security-Awareness-Trainings.
- Mehrfaktor-Authentifizierung sollte schon längst zum Standard in jedem Unternehmen gehören. Denn sie schützt zuverlässig vor unbefugtem Zugriff und zwar unabhängig davon, ob es sich um einen klassischen Cyberangriff oder um KI-gestützte Angriffsmethoden handelt.
- Regelmäßige Updates sind unverzichtbar und ich glaube, das sollte jeder einzelnen Person mittlerweile bekannt sein.
- Die Prüfung von Drittanbietern gewinnt ebenfalls an Bedeutung, denn über Lieferketten oder externe Software können Angreifer indirekt Zugriff auf Unternehmenssysteme erlangen. Daher gilt auch hier: Partner und Dienstleistungen regelmäßig überprüft werden.
- Last but not least: VPN und sichere Verbindungen sorgen dafür, dass Daten geschützt übertragen werden, insbesondere wenn wir an das mobile Arbeiten oder externe Zugriffe denken.
KI bewusst nutzen und dadurch Risiken vermeiden
KI kann große Chancen für Unternehmen bieten, wenn KI-Anwendungen sicher gestaltet werden. Die Sicherheit beginnt dabei mit Wissen, Regeln und geeigneten Technologien.
In unserem aktuellen B2B-Flyer findest Du eine Vertiefung des Themas über KI-Anwendungen und konkrete Maßnahmen. Außerdem erfährst Du in unserem B2B-Flyer, welche Risiken in Multi- und Hybrid-Cloud-Umgebungen lauern, warum Datenverluste kein Ausnahmefall sind und wie Unternehmen ihre Cloud-Daten zuverlässig absichern können.
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