The biggest disaster in the history of IT!?

14.01.2018
Für die IT-Branche fing das Jahr nicht so gut an, denn was manche Experten als "the biggest disaster in the history of IT" bezeichnen, dürfte tatsächlich vielen Verantwortlichen bei den Prozessor- und Betriebssystemherstellern viele Schweißperlen auf die Stirn gebracht haben. (Update: 23.01.2018)

 

Wobei die beiden Angriffsszenarien mit den klingenden Namen Meltdown und Spectre diesen schon seit einigen Monaten bekannt waren. Jedenfalls haben bspw. Microsoft und Apple relativ hektisch Anfang Januar Patches für Windows, MacOS und iOS veröffentlicht, die zumindest im Fall Windows auch gleich wieder Probleme mit sich brachten - und in einigen Szenarien wohl auch die befürchteten Performanceeinbußen.

Trotzdem bleibt Ihnen und uns als Anwender und Nutzer der IT nicht anderes übrig, als die angebotenen Softwareaktualisierungen so zeitnah wie möglich einzuspielen; auch wenn das manchmal zu ungeahnten Seiteneffekten führt. Denn das Problem, das moderne Prozessoren seit 1995 betrifft, lässt sich vollständig erst mit einer neuen Prozessorgeneration lösen - ein Prozess von mindestens drei Jahren.

In 
diesem Artikel erklärt heise die Auswirkungen auf Windows Systeme. Und selbstverständlich gibt es auch eine "offizielle" Stellungnahme des BSI.

Update vom 22.01.2018:
Intel hat seine Patches wieder zurückgezogen, da diese in vielen Fällen zu andauernden Reboots geführt haben. Infos bei heise security.