Dass Siri – die KI-Assistentin des MacOS – eine Vielzahl von Informationen des Nutzers speichert und auswertet, dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Aus diesen Daten lernt Siri und unterbreitet regelmäßig Vorschläge verschiedenster Art, um dem User die Nutzung zu erleichtern. Jedoch wurde eine eklatante Sicherheitslücke entdeckt: Siri speichert auch verschlüsselte (!) E-Mails aus Apple Mail in ihren Datenbanken – und zwar im Klartext. Diese Datenbanken sind zwar geschützt, doch dieser Schutz kann leichter umgangen werden, als Du vielleicht denken magst. Dabei ist es auch egal, ob Du Siri überhaupt aktiviert hast oder benutzt.


Apple ist seit Ende Juli über dieses Risiko informiert, hat jedoch noch keine Lösung präsentieren können. Um Deinen E-Mail-Verkehr effektiv zu schützen, solltest Du dringend die Systemeinstellungen von Siri aktualisieren. Dafür musst Du lediglich unter „Siri-Vorschläge & Datenschutz“ die „Von dieser App lernen“-Funktion für Apple Mail deaktivieren. Zudem empfiehlt es sich, die „FileVault“ Festplattenverschlüsselung von Apple zu aktivieren. Hintergrundinformationen findest Du hier bei heise.